Neue Selbsthilfegruppe „Jung mit MS – Zwischen Zukunftsplänen, Alltag und Selbstfürsorge“

Du bist zwischen 22 und 30 Jahre alt, lebst mit Multiple Sklerose und bist eher gering betroffen? Du möchtest dich mit anderen jungen Betroffenen austauschen, die in einer ähnlichen Lebensphase sind? Dann laden wir Dich herzlich zum nächsten Treffen unserer neuen Selbsthilfegruppe am 28.4. um 18:30 Uhr ein!

Die Gruppe ist offen für neue Teilnehmende.

Wir möchten einen geschützten Raum schaffen für Themen wie beispielsweise:

  • Austausch über Ausbildung, Studium und Beruf
  • Umgang mit Unsicherheit und Zukunftsfragen
  • Partnerschaft, Freundschaften und soziale Kontakte
  • Selbstfürsorge, Grenzen setzen und Energiehaushalt
  • Strategien für einen selbstbestimmten Umgang mit MS

Eine psychische Stabilität wird vorausgesetzt, da die Gruppe keinen therapeutischen Rahmen ersetzt, sondern dem gegenseitigen Austausch auf Augenhöhe dient. Das heißt natürlich nicht, dass es keine psychische Belastung geben darf. Bei Zweifeln bitte melden.

Ort: Geschäftsstelle der DMSG, Eppendorfer Weg 154-156
Datum: 28. April 2026
Uhrzeit: 18:30 Uhr

Wir bitten um kurze Anmeldung zur Planung!
Kontakt: Katja Rieffel, rieffel@dmsg-hamburg.de, Tel. Sprechstunde montags 9-12 Uhr Tel. 040-4224433

Für Fragen/ Anmeldungen melde dich gern per Mail oder Telefon.

Wir freuen uns auf einen offenen, wertschätzenden Austausch und darauf, gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.

Die National Multiple Sclerosis Society verleiht Professor Dr. Manuel A. Friese aus dem Ärztlichen Beirat der DMSG Hamburg den Barancik- Preis 2025 für Innovation in der MS-Forschung

Professor Friese, Mitglied des Ärztlichen Beirats der DMSG Hamburg, wird für seine bedeutenden Arbeiten ausgezeichnet, mit denen er zeigt, wie Entzündungen mit dem Absterben von Nervenzellen bei Multipler Sklerose zusammenhängen.

Prof. Dr. med. Manuel A. Friese, klinischer Wissenschaftler am Institut für Neuroimmunologie und Multipler Sklerose des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Hamburg, wurde mit dem Barancik-Preis 2025 für Innovation in der MS-Forschung ausgezeichnet. Er wird für seine wegweisende Arbeit zur Erforschung der Wechselwirkung zwischen Entzündungen und Nervenzellsterben (auch Neurodegeneration genannt) honoriert. Seine Arbeit hat das Potenzial, neue therapeutische Ansätze für MS zu erschließen. Zudem rückt seine Arbeit das Ziel näher, das Fortschreiten der Krankheit zu stoppen – ein zentrales Ziel der Forschungsroadmap “Pathways to Cures” (Wege zur Heilung). Dies ist ein globaler Plan zur Förderung der Forschung, um MS zu stoppen, verlorene Funktionen wiederherzustellen und MS durch Prävention zu beenden.


Prof. Dr. med. Manuel A. Friese Foto: privat

Helfen Sie mit Ihrer Spende für unseren Fahrdienst – damit Menschen mit Multipler Sklerose in Hamburg mobil bleiben können

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – ein Moment des Innehaltens, der Rückschau und der Dankbarkeit. Mit Beratung und mit konkreter Hilfe im Alltag konnten wir auch 2025 vielen Menschen mit Multipler Sklerose zur Seite stehen.

Doch leider wissen wir auch: Die Herausforderungen für Menschen mit MS nehmen nicht ab. Mobilitätseinschränkungen und damit einhergehende Isolation sind für viele unserer Mitglieder äußerst belastend.

Auch Heike S. leidet unter Einsamkeit: „Aufgrund der Einschränkungen durch meine Erkrankung bin ich häufig allein zu Hause. Das macht mich sehr traurig. Mein Radius ist im Laufe der Zeit immer kleiner geworden, viele Freundschaften und soziale Kontakte sind eingeschlafen. Ich bin sehr froh, dass es den Fahrdienst der DMSG Hamburg gibt. Er ermöglicht mir Begegnungen mit anderen Menschen außerhalb meiner eigenen vier Wände.“

Die 58-jährige Hamburgerin lebt mit einer schweren Form der Multiplen Sklerose und ist auf den Rollstuhl angewiesen. Viele Stunden verbringt sie allein in ihrer Wohnung – weil selbst kürzeste Wege zu einer großen Herausforderung geworden sind, die kaum zu bewältigen ist.

Was für viele selbstverständlich ist – der Besuch bei Freunden, ein Arzttermin oder einfach ein Ausflug an die Elbe – ist für unsere schwer betroffenen Mitglieder oft nur mit Unterstützung möglich. Genau hier hilft unser Fahrdienst.

Unser Fahrdienst ist für viele unserer Mitglieder mit eingeschränkter Mobilität ein besonders wichtiges und begehrtes Angebot. Mit einem rollstuhlgerechten Fahrzeug, einem VW Caddy, holen wir unsere Mitglieder direkt zu Hause ab – und begleiten sie sicher wieder zurück. Der Fahrdienst bringt unsere Mitglieder zum Beispiel zu ihrer Selbsthilfegruppe, zum Einkaufen, zum Arzt, einfach „ins Grüne“ oder zur Familie und Freunden.

Unsere Fahrer – zwei festangestellte Mitarbeiter und ein Bundesfreiwilliger – tun dabei weit mehr, als nur zu fahren: Sie helfen beim Tragen von Einkäufen, erledigen kleine Besorgungen, reparieren auch mal etwas im Haushalt – oder nehmen sich einfach Zeit für ein Gespräch.

Doch: Die laufenden Kosten für unseren Fahrdienst wie Fahrzeugwartung, Reparaturen, Kraftstoff und Personal sind teuer und wachsen von Jahr zu Jahr.

Deshalb bitten wir Sie heute erneut um Ihre Unterstützung. Mit Ihrer Spende helfen Sie ganz konkret Menschen in Hamburg, die an Multipler Sklerose erkrankt sind – und schenken ihnen ein Stück Normalität, Teilhabe und Lebensfreude.

Bitte helfen Sie uns, Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe für unsere schwerbetroffenen Mitglieder möglich zu machen. Mit Ihrer Spende, um die wir Sie ganz herzlich bitten, tragen Sie viel dazu bei, dass Menschen, die schwer von MS betroffen sind, mit Hilfe unseres Fahrdienstes am sozialen Leben teilhaben dürfen. Dafür danken wir Ihnen schon heute ganz außerordentlich.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben eine friedvolle Weihnachtszeit und besinnliche Feiertage!