Professor Friese, Mitglied des Ärztlichen Beirats der DMSG Hamburg, wird für seine bedeutenden Arbeiten ausgezeichnet, mit denen er zeigt, wie Entzündungen mit dem Absterben von Nervenzellen bei Multipler Sklerose zusammenhängen.
Prof. Dr. med. Manuel A. Friese, klinischer Wissenschaftler am Institut für Neuroimmunologie und Multipler Sklerose des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Hamburg, wurde mit dem Barancik-Preis 2025 für Innovation in der MS-Forschung ausgezeichnet. Er wird für seine wegweisende Arbeit zur Erforschung der Wechselwirkung zwischen Entzündungen und Nervenzellsterben (auch Neurodegeneration genannt) honoriert. Seine Arbeit hat das Potenzial, neue therapeutische Ansätze für MS zu erschließen. Zudem rückt seine Arbeit das Ziel näher, das Fortschreiten der Krankheit zu stoppen – ein zentrales Ziel der Forschungsroadmap “Pathways to Cures”* (Wege zur Heilung). Dies ist ein globaler Plan zur Förderung der Forschung, um MS zu stoppen, verlorene Funktionen wiederherzustellen und MS durch Prävention zu beenden.

Prof. Dr. med. Manuel A. Friese Foto: privat

