Arbeitsrechtliche Beratung am 6. September

Am Dienstag, 6. September, bietet Rechtsanwältin und DMSG-Vorstandsmitglied
Minou Hansen wieder eine telefonische Rechtsberatung an. Von 18 bis 20 Uhr beantwortet sie Ihre Fragen rund um das Thema Arbeitsrecht. Dieses Angebot gilt nur für Mitglieder der DMSG Hamburg!

Termin: Dienstag, 6. September 2016, 18 bis 20 Uhr. Tel.: 040-422 44 33.

Offener Treff für junge Menschen mit MS

Am 30. August 2016 bieten wir wieder einen offenen Treff für junge Menschen mit MS an. In lockerer Atmosphäre können Sie dort über die Fragen und Themen sprechen, die Sie gerade beschäftigen.

Zum Beispiel: Wie gehe ich mit der MS um? Wie kann ich mich gegenüber Angehörigen, Freunden oder dem Arbeitgeber verhalten, wenn es wegen der Erkrankung zu Schwierigkeiten oder Konflikten kommt? Weitere mögliche Themen: Aktuelle Therapien, Krankheitsverläufe der MS, Familienplanung, Ernährung und Sport. Profitieren Sie von den Erfahrungen und Gedanken der anderen und unterstützen Sie sich gegenseitig!

Wer will, kann Freunde, Partner oder Angehörige mitbringen. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termin: Dienstag, 30. August 2016, 18-20 Uhr
Ort: Geschäftsstelle der DMSG Hamburg, Eppendorfer Weg 154-156

Wir suchen einen Mitarbeiter (m/w) für die Beratung

Wir suchen ab sofort als Krankheitsvertretung einen Sozialpädagogen (m/w) oder verwandte Berufe (40 Std./Woche).

Welche Aufgaben erwarten Sie:

  • Beratung von Betroffenen, Angehörigen und Personen aus dem Umfeld des Erkrankten
  • Telefonische Sprechstunde, persönliche Beratungsgespräche sowie Hausbesuche
  • Zusammenarbeit mit Beratungszentren, Pflegediensten, Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten und anderen Institutionen
  • Anfertigung von Stellungnahmen, Anträgen und Widersprüchen für unsere Mitglieder
  • Planung und Durchführung von Veranstaltungen unseres Landesverbandes
  • Selbständige Projektplanung und -betreuung

Wir erwarten:

  • Einschlägige Kenntnisse im SGB IX, XI, XII
  • Erfahrung in der Beratungsarbeit, idealerweise mit chronisch kranken Menschen und deren Angehörigen
  • Verantwortungsbewusstsein und hohe Kommunikationsfähigkeit
  • Fähigkeit zu zielorientiertem und selbständigem Arbeiten
  • Bereitschaft zu Kooperation und Netzwerkarbeit
  • Idealerweise Führerscheinklasse B
  • Routine in der Anwendung von MS-Office

Wir bieten:

  • Reflexion und kollegiale Beratung
  • Supervision und Fortbildung
  • Enge Vernetzung und Kooperation mit verschiedenen Diensten und Einrichtungen
  • Leistungsgerechte Vergütung

Die Stelle läuft mit dem Ende der Krankheitsvertretung aus. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, eine auf drei Jahre befristete Projektstelle zu übernehmen.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte an:

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft
Landesverband Hamburg e.V.
Frau Andrea Holz M.A.
Geschäftsführerin
Eppendorfer Weg 154-156
20253 Hamburg
040-422 44 33
holz@dmsg-hamburg.de

Sommerfest für unsere Ehrenamtlichen

Am 19. August haben wir zum Sommerfest für unsere Ehrenamtlichen geladen.
Mit dieser Einladung bedanken wir uns jedes Jahr für das wertvolle Engagement dieser Menschen, das für viele Bereiche unserer Arbeit unverzichtbar ist.

Die Band „Swing on a String“ war unser musikalischer Gast und hat uns, unsere Gäste
(und unsere Nachbarn) zunächst drinnen, später wegen des perfekten Sommerwetters auch draußen, mit ihrem „traditional Gipsy Swing“ begeistert.
Bei Sonnenschein und Würstchen vom Grill blieb außerdem viel Zeit für Gespräche mit alten und neuen Bekannten. 

E-Scooter-Mitnahmeverbot: Klage in Kiel abgewiesen

Die Klage des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK)  gegen die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) wurde mit Urteil vom 12. August abgewiesen. Hintergrund war das von der KVG im Herbst 2014 ausgesprochene Mitnahmeverbot von Elektromobilen (E-Scootern) in den Fahrzeugen der KVG.

In Ihrer Urteilsbegründung sieht die Kammer grundsätzlich einen Anspruch auf Beförderung, einschließlich der Elektromobile. Jedoch seien die Sicherheitsinteressen aller Fahrgäste abzuwägen und gegenüber zu stellen, teilte die Pressestelle des Landgerichts mit und fügte hinzu „das Recht der Fahrgäste auf Schutz ihrer körperlichen Unversehrtheit geht diesem Anspruch vor“.

Die Kieler Verkehrsgesellschaft sei nach dem Urteil des Landgerichts nicht dazu verpflichtet, eigene Sicherungssysteme für Elektromobile in ihren Fahrzeugen zu installieren.

Das Gericht sieht jetzt die Aufgabe beim Gesetzgeber, entsprechende Vorschriften zu erlassen damit bundesweit einheitliche Sicherungssysteme in Bussen und Bahnen angebracht werden.

„Natürlich sind wir jetzt erst einmal enttäuscht, werden uns aber weitere Schritte vorbehalten“, betont Heike Witsch, ÖPNV-Expertin beim BSK. Für sie ist es jetzt der richtige Zeitpunkt die Politik und den Gesetzgeber in die Pflicht zu nehmen: „Wir bereiten gerade eine Petition vor, die zum Ziel hat, diesen diskriminierenden Beförderungsausschluss zu klären und Voraussetzungen zu schaffen, dass alle Menschen mit ihren Hilfsmitteln in ÖPNV-Fahrzeugen mitfahren können“.

Sehen Sie hier ein Interview mit unserem Mitglied Andreas Reigbert zum Urteil des Kieler Landgerichts: Schleswig-Holstein Magazin.

Broschüre: Chronische Erkrankungen im Schulalltag

Die BAG Selbsthilfe hat mit „Wir in der Schule – chronische Erkrankungen und Behinderungen im Schulalltag“ eine Broschüre insbesondere für Lehrer herausgebracht. Die Situation von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen in der Schule ist ein wichtiges Thema in der Selbsthilfe.

WirinderSchule_Titelbild_iOftmals suchen betroffene Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern Rat und Hilfe bei Gleichbetroffenen, wenn es um die Bewältigung des Schulalltags geht. Immer wieder gilt es, besondere Situationen zu meistern – seien es ein Ausflug, eine Klassenfahrt, die Anforderungen des Sportunterrichts oder auch die erkrankungskonforme Ernährung in der Schule.

In der Broschüre „Wir in der Schule: Chronische Erkrankungen und Behinderungen im Schulalltag“ sind entsprechende Hinweise und Tipps aus der Selbsthilfe zu 58 Krankheitsbildern zusammengetragen. Mit den in der Broschüre enthaltenen Krankheitsbeschreibungen und Hinweisen soll die Informationslage von Eltern und Lehrkräften verbessert, aber auch die Kooperation zwischen Schulen und Selbsthilfeorganisationen gestärkt werden.

Download und Bestellung der kostenlosen Broschüre hier.

Studie: Online-Selbsthilfeprogramm gegen Fatigue

Die Uniklinik Eppendorf führt aktuell eine Studie durch, in der ein computerbasiertes Online-Selbsthilfeprogramm gegen Fatigue („ELEVIDA“) auf seine Wirksamkeit hin überprüft wird. ELEVIDA beruht auf Behandlungskonzepten der Kognitiven Verhaltenstherapie und zielt auf eine Verminderung der Fatigue-Symptomatik bei MS-Patienten ab.

Bereits zwischen 2014 und 2015 wurde dieses Programm von mehr als 200 MS-Patienten im Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Online-Studie getestet. Unter den Studien-teilnehmern wurde eine deutliche Verbesserung der Fatigue erzielt, zusätzlich wurde in der Behandlungsgruppe signifikant mehr Alltagsaktivität gemessen, darüber hinaus weniger Angstsymptomatik und weniger subjektive kognitive Beeinträchtigung.

Um die Wirksamkeit von ELEVIDA noch besser überprüfen zu können, führt das UKE die Studie nun mit einer klinischen Subgruppe fort. Die Teilnehmer durchlaufen dabei das Online-Programm, müssen aber innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten zusätzlich auch noch drei neuropsychologische Untersuchungen sowie zwei MRTs absolvieren.

Für diese Studie werden noch weitere Teilnehmer gesucht! Bei Interesse schreiben Sie bitte eine Mail an Stephanie Lau, s.lau@uke.de.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Studie.